#118 – LSR, NSA, Mircosoft, Gast: Patrick Beuth (zeit.de)

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LSR: Zum 1. August ist das Leistungsschutzrecht in Kraft getreten. Als großer Tiger gestartet, scheint das Gesetz der Bundesregierung eher zum zahnlosen Bettvorleger zu verkommen. Sogar der Springer-Verlager, der bei der Iniative seinerzeit eine treibende Funktion eingenommen hatte, ist nach wie vor bei Google News mit dabei – und kassiert nicht.

NSA: Das Thema lässt uns nicht mehr los. Die britische Tageszeitung und Onlinedienst Guardian hat wieder nachgelegt. Ergebnis: Die NSA speichert demnach all unsere Daten. Nichts ist privat und geheim.

Microsoft hat mal wieder beim Namen eines seiner Dienste scharf danebengelegen. Das Unternehmen muss den Namen für sein Cloud-Laufwerk Sky Drive wieder abgeben. Nach dem Metro-Debal von Windows 8 ist das schon der zweite Namens-Fauxpas des Unternehmens aus Redmond.

Unser Gast ist heute der Journalist Patrick Beuth. Patrick schreibt für Zeit Online. Er ist bei Twitter hier zu finden.

Show Notes:

Zeit Online: NSA liest auch Facebook Chats mit von Patrick Beuth
Zeit Online: Das gräte Schleppnetz der NSA von Patrick Beuth und Kai Biermann

Serie von Patrick Beuth: Mein digitaler Schutzschild

4 Gedanken zu „#118 – LSR, NSA, Mircosoft, Gast: Patrick Beuth (zeit.de)“

  1. Da ihr das Thema Owncloud bzw. eigenen Server angesprochen habt:

    Ich persönlich habe mich im zuge des Google reader sterbens in https://uberspace.de/ verliebt.
    Uberspace ist ein pay-what-you want webserver angebot.

    Warum ausgerechnet dieser service?
    Weil sie hier https://uberspace.de/dokuwiki/cool alles mitliefern, was ein Amateur wissen muss, um sich von großen services gut emanzipieren zu können.

    in Kombination mit https://prism-break.org/#de kann man so schonmal einen großteil seines persönlichen Workflows auf weniger Datenhungrige Dienste umstellen,
    und als Bonus hat man auch alles unter eigener Kontrolle.

  2. Ich weiß nicht mehr genau wer von euch das erwähnt hat, ich höre viele Podcasts :). Wuala verschlüsselt auf dem PC. Passwort etc. Landen niemals bei den Servern. Bei jeder Verschlüsselung werden schlüsselpaare mit eindeutigen IDs gespeichert. Und bei wuala benutzt die Software zur Authentifizierung die mail Adresse und diese einmalige ID, die nur eurem paar zugeordnet ist und woraus auch nicht darauf zurückzuführen ist.

    Und Bei Uberspace ist TOP.!

  3. Ich kann mich nur anschließen: Ueberspace ist wirklich ein angenehm anderer Provider. Auch wenn ich nur einige Sachen dort laufen habe so kann ich sie nur empfehlen.
    OwnCloud läuft bei mir auch schon seit Wochen im Test. Leider nicht so zuverlässig wie bei den anderen bekannten Cloud-Diensten (teilweise braucht es einen Restart um den Sync zu reaktivieren). Aber ist ein schönen Gefühl die Daten auf dem eigenen Server zu haben.
    Eine praktische und soweit mir bekannt auch sehr sichere Sync zwischen verschiedenen PCs und Macs ist BitTorrentSync. Einfach einen Ordner mit einem Rechner teilen – schon hat man die perfekt sicheren Sync. Eigentlich auch eine sehr gute Alternative für den Versand von Dateien per Mail. Android Version gibt es auch – IOS soll bald kommen. Generell ein Projekt was mach mal testen sollten.

    Ansonsten: Super Podcast!

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