177 Lenovo, Sim-Karten-Klau, Google Inbox, Facebook PHP, Apple Auto

Lenovo: Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat richtig Mist gebaut: Seit 2014 liefert er auf seinen Rechner vorinstallierte Software aus, die Computer gefährdet. Dafür muss sich das Unternehmen jetzt heftige aber wohl auch berechtigte Kritik gefallen lassen.

NSA und GCHQ – also Amerikaner und Briten – haben sich in den größten Sim-Karten-Hersteller der Welt eingeloggt und von Millionen Sim-Karten Schlüssel gestohlen. Dadurch ist es für die beiden Dienste noch viel einfacher Unterhaltungen oder Daten abzuschöpfen.

Google vergrößert seine Inbox: In den nächsten Tagen soll der Dienst auch für Apps-Accounts geöffnet werden. Lohnt der Umstieg?

Facebook verbessert PHP und schraubt an seiner Erweiterung Hack Lang. Mustafa erklärt.

Apple schraubt auch: Das Unternehmen will den Einstieg in die Automobil-Branche wagen. Wie kann das gelingen?

Show Notes:
Schlaflos in München Podcast von Annik Rubens

Tool zum Entfernen von Adware:
Adw Cleaner (Dank an Andreas für die Empfehlung)

CC Cleaner (Tool zum Registry von veralteten Einträgen zu befreien und um unnütze Dateien zu löschen)
lawo.com

[paypal-donation]

11 thoughts on “177 Lenovo, Sim-Karten-Klau, Google Inbox, Facebook PHP, Apple Auto”

  1. Zum Thema Programmieren und Mathematik,
    die meisten Probleme lassen sich mit den 4 Grundrechenarten bewältigen. Woran viele Anfänger, meine Ansicht, scheitern ist der eigene Anspruch. Ich wollte 1998 ein besseres ICQ programmieren, FAIL (nicht wegen Mathematik). Ich wollte 2001 einen Joomla/Typo3 Ersatz schreiben, FAIL(“wieder” nicht wegen der Mathematik). Ich bin an dem eigenen Anspruch gescheitert und an den immer wieder sehr gleiche Zeilen die ich schreiben musste und nicht mehr sehen konnte.
    Große Projekte alleine umsetzen gleicht Fließband arbeit.
    Für den start eigenen sich, meiner Meinung nach, alles was vom CCC (nur einigen mitglieder des CCC lachen über gewisse Programmiersprachen(nur um das richtig zu stellen)) verlacht wird wie zum Beispiel PHP und Javascript oder sogar Java. Es kostet nicht viel ein zu steigen und der Schwierigkeitsgrad steigt sehr moderat an.
    Wer Webtechnologien nutzt kommt in den vorteil nach einem F5 druck zu sehen wie sich der neue Code “direkt” auswirkt.
    Man könnte bis hier hin eine Forensoftware selber schreiben und erst jetzt kommt wirklich Mathematik ins Spiel, welcher User hat welchen Foren Eintrag gelesen. Wer hat welche Rechte.
    Mathematische Fähigkeiten werden selten gefordert. Die meisten Verwaltungsaufgaben lassen sich ohne lösen und wenn ich denn dann zwischen Userzugriffe und Kryptographie hänge, liegen viele schichten an Programmierer Kultur hinter mir.
    MfG RuBiBo

    1. Hallo RuBoBo,
      danke für Deinen Kommentar. Ich glaube, wir sollten in einer unserer nächsten Sendungen nochmals ausführlicher über einen Einstieg ins Programmieren reden.

      🙂

      Marcus

  2. Hallo,

    ich kann Malwarebytes (http://de.malwarebytes.org/) nur empfehlen …

    Und bzgl. Software von Drittherstellern auf Notebooks, da kann ich DELL nur loben. Wir nutzen in der Firma nur DELL NB’s und man kann bei der Bestellung (telefonisch) schon darauf hinweisen, dass das man zB. McAffee oder die 30-Tage Office nicht auf dem NB haben möchte. Die Lieferung dauert dann vielleicht 2-3 Tage länger aber besser als nix.

    Die DELL eigene Software bleibt aber drauf – ist aber nicht so dramatisch, wie vielleicht andere Hersteller-Tools.

  3. Ihr habt in eurem Podcast kurz über Bloatware diskutiert, dass diese bei bspw. Macs nicht dabei ist und es damit hauptsächlich ein Problem im Windows-Bereich ist.

    Ich (als studierter Informatiker) denke das mittlerweile Linux eine echte Alternative darstellt. Ubuntu oder Fedora führen einen als Otto Normalbenutzer nicht mehr auf die Konsole und kommen mit umfangreichen Software-Centern daher (gleichzusetzen mit dem Apple Pendant). Bspw.: Gnome3, Unity oder das neue KDE5 können es grafisch spielend mit Windows 8 oder Mac OS X aufnehmen.

    Dell verkauft mittlerweile unter den Namen “Workstation M3800” einen Laptop mit vorinstalliertem Ubuntu. Das deutsche Unternehmen cirrus7 stellt High-End Mini-PCs her, die mit Ubuntu vorinstalliert sind, optional mit Windows ausgeliefert werden. Ich selbst besitze einen “cirrus7 Nimbus” und bin absolut begeistert. Tolle Optik, super Leistung, kein Lüftergeräusch und made in Germany – das Unternehmen bekommt eine absolute Empfehlung von mir! Das Unternehmen ist sicher auch für euch interessant: http://www.cirrus7.com/

    1. Lieber Roy,
      eigentlich mögen wir Links und Verweise auf kommerzielle Dienste nicht so sehr. Aber in Deinem Fall ist das eine Ausnahme. Cirrus7 macht wirklich coole Maschinen.

      Marcus

  4. Hallo zusammen,
    ich fand den Beitrag wieder einmal sehr interessant. Wenn ich genau sein darf, den Part über den Einstieg ins Programmieren. Ich war dann mal so forsch und habe den Mustafa auf Twitter angetweetet. Die oder besser eine Sondersendung zu dem Thema wäre herausragend!
    Ich trage genau wie viele andere den Gedanken mit mir rum, “dies” mal zu machen habe aber jedesmal aufgegeben ohne anzufangen weil die Angst überwiegt, dass man das nicht hin bekommt!

    Gruß
    Martin

  5. Moin,
    hatte ich schon mal erwähnt, dass Ihr den besten Podcast der Welt macht?

    Als Ihr Adaware empfohlen habt, hab ich auch aufgehorcht, weil ich gerade heute eine recht suspekte Erfahrung mit dem Teil gemacht und es dann deinstalliert habe.

    Eure neue Verpackung finde ich super, denn ich war ehrlich gesagt schon ein bisschen genervt von den beiden Sponsoren. Und noch besser, wie Ihr sie in der vorletzten Folge angekündigt habt. Das brauchst Du gar nicht klein zu reden, Marcus. Aber dass Du in Dorfen wohnst, hättet Ihr schon noch einbauen können. 😉

    Das Programmierthema interessiert mich persönlich weniger, da bin ich eher bei Jean-Claude in der Hardware Ecke (hoffe, ich tue ihm da nicht Unrecht…). Und ich freu mich immer, wenn’s politisch wird – haltet Euch da in Zukunft bloß nicht zurück.

    Viele Grüße aus Taipeh,
    Matthias

  6. Hmmm…. ich hab da mal ein Interview gehört und so ein ähnliches gefunden: http://bit.ly/1ExjCAy (ADAC Blog, Interview vom 21.10.2013) Gut das Interview ist älter. Zusammengefasst heißt es: Tesla Batterien ganz schlecht weil “0815” Akkus, Renault besser und BMW Top – 20 Jahre Lebenszeit.
    Leider findet man nichts Konkretes über die Batterien die in Teslas Gigafactory gebaut werden sollen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *