181 Meerkat, GigaOm, USB C, Google VPN, Einstieg in die Programmierung

Meerkat: Eine Live Video Streaming App sorgt seit zwei Wochen für großes Aufsehen. Es ist die derzeit gefragteste App. Wer ein iPhone hat kann mit einem Klick an seine Twitter-Follower einen Live Video Stream senden. Die App sollen binnen weniger Tage 120tausend Nutzer gewonnen haben. Jetzt hat Twitter den Zugriff der App auf seine eigene API in Teilen gesperrt. Es wird vermutet, dass das soziale Netzwerk selbst diese Funktionalität bedienen möchte.

GigaOm: Der News-Website ist Geschichte. Gigaom ist pleite. GigaOm gehört neben TechCrunch und The Verge sicherlich zu den ganz großen, wenn es um die Berichterstattung aus dem Silicon Valley ging.

USB C: Das soll zum neuen Standard für Notebooks, Tablets und Smart Phones werden. Man höre und staune: Sogar Apple ist mit dabei. Können wir uns also auf das Ende des Kabelwirrwas freuen?

VPN: Google arbeitet angeblich an einem eigenen VPN-Netz, das im Android-Betriebssystem zum Einsatz kommen könnte. Und zwar immer dann, wenn man sich mit seinem Telefon oder Tablet in einem ungesicherten, weil freien Wifi-Netz aufhält.

Devlopment: Immer wieder haben wir in den vergangenen Wochen über das “Handwerk” des Programmierens gesprochen. Wir wollen einen ersten Schritt wagen: Mustafa gibt Tipps für erste Einstiegsmöglichkeiten.

 

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11 thoughts on “181 Meerkat, GigaOm, USB C, Google VPN, Einstieg in die Programmierung”

  1. Hallo Jungs,

    ein super klasse Podcast! Vielen Dank dafür. Höre im Moment die älteren Folgen nach. Die Folgen 1 bis 100 habe ich zum nachören leider nicht finen können. Gibts die noch irgendwo? (bei itunes bin ich nicht fündig geworden)
    Liebe Grüße und macht weiter so,

    Jo

  2. Wie immer ein hervorragender Podcast, auch wenn ich das neue Intro zu “radiomäßig” finde, aber das ist ja Geschmackssache. Zum Thema programmieren lernen möchte ich bissl input geben.
    Also wenn man dem englischen bissl mächtig ist: http://www.codecademy.com , ist eine Plattform wo man zumindest einen guten Anfang bekommt von verschiedenen Sprachen( javascript, php, ruby, phython, html, ja ich weiß es ist keine Programmiersprache, css und viele mehr). Ist übrigens kostenlos, und man lernt ein bissl auch API Schnittstellen zu benutzen.
    Zusätzlich kann ich, falls man c und c# lernen möchte: http://www.j3l7h.de/videos.html , hier ist es aber sehr mathematisch angehaucht, da es sich um eine Vorlesung für Ingenieure handelt. Die Videos haben aber eine gute Länge und man kommt gut mit.
    Ich persönlich finde c# ist eine gute Sprache zum lernen, erst recht man einen Windows Rechner hat, da die IDE Visual Studio schon wirklich klasse ist und die Community Edition kostenlos zu erwerben ist.
    Es gibt natürlich auf Youtube unzählige Tutorials , eins ist c# von CsPastore, das fand ich ganz nett.
    Puh das war lang, aber nochmal VIELEN DANK für den Podcast !
    Lieben Gruß
    Sonu

  3. ihr habt ganz übel USB 3.1 und USB Typ-C vermischt. USB Typ C beschreibt nur den Stecker. Alles andere ist in USB 3.1 geregelt und funktioniert auch mit anderen Steckern… Lest euch am besten mal bei Wikipedia schlau 😉

  4. Insgesamt gehört dieser Podcast zu meinen Favoriten. Die Themen snd gut ausgewählt, die Produktion ist ebenso sehr gut, wie die Audioqualität.
    Einzig die ständigen Lobhudeleien aus Bern für alle Produkte aus dem Hause Apple nerven kolossal.

    1. Hallo Sven

      “Ständige Lobhudelei” ist Quatsch! Wenn Du Dir die Mühe machst einige Folgen anzuhören wirst Du feststellen, dass ich zwar eine dedizierte Meinung habe aber auch kritisch mit Apple und allen anderen Themen umgehe.

      Interessanterweise polarisiert immer nur Apple, Aussagen zu anderen Herstellern welche oftmals genauso begeistert oder ablehnend sind ärgern niemanden, denk mal darüber nach

      Gruss JC

  5. Ich höre euch erst seit Anfang Januar und möchte hier nun einmal sagen dass mir die inhaltliche Qualität wie auch die strikte Moderation sehr gefällt. Eine Stunde mit guten, kurzen aber detaillierten Erläuterungen ohne auf 4h Spielzeit zu kommen.

    Was mir heut gefallen sind die Erläuterungen zu aktuellem, guten JavaScript Leermaterial. Werd mir die beiden Bücher mal anschauen.

    Wie wärs mal mit einem tieferen Einblick in USB 3.1? Wie hier bereits angeschnitten lassen sich nun Protokolle (OTG, HDMI, DisplayPort, Audio) hoffentlich praktikabel darüber leiten. Braucht man Hubs? Lässt sich daisychainen wie bei Thunderbolt?

    Programmierung finde ich wichtig in eurem Podcast. Nicht nur aus eigenem Interesse. Wobei Programmierung eher das falsche Wort ist. Große aktuelle Themen aus der Entwicklungswelt wären toll, oder aktuelles noch mal beleuchten ohne ins Ingenieurwesen abzudriften. Z.B. agile Entwicklung -> Scrum (wo sinnvoll, wer nutzts), PHP: Zend vs. Facebook Engine

    Ich hab vor 2 Jahren wieder beruflich angefangen mit Softwareentwicklung. Die Sprache war erst mal unwichtig. Wichtig war eher wie & was ist funktionale und objektorientierte Entwicklung, Methoden. Womit man schon sehr viel anfangen kann. Habe mir dann parallel PERL angeeignet. Für ein Team-Projekt dann PHP, JavaScript, HTML5, CSS3. Eigenes OO PHP Framework geschrieben, was Schnittstellen bereitstelle und andockte und JSON auspuckte für eine Webanwendung im Intranet. Leerzeit: 4 Monate.
    Früher 1998-2002 war Programmierung eher eine Qual. Die Praxisnähe fehlte mir bei Assembler, Java, TurboPascal. Und an gute Bücher in deutsch war nicht leicht heran zu kommen. Das Netz machts nun einfacher denn je.

  6. Mein Tipp: Falls ihr noch nie programmiert habt: Fangt auf jeden Fall mit einer strikt funktionalen Programmiersprache an.

    ist man erstmal durch imperative Programmiersprachen “versaut”, ist es sehr schwer wieder funktional zu denken. “Andersherum” wird sich jeder Schüler (der zum ersten mal programmiert und sich vorher mit Funktionen in der Mathematik herumgeschlagen hat) wundern, was Funktionen sind, die nichts (void) zurückliefern ;:)

    Weiterhin würde ich auf jeden Fall eine statisch typisierte Sprache wählen, das ist dank Typinferenz auch nicht mehr “verbose” als eine dynamisch typisierte. Damit bekommt nicht nur Dokumentation und Testing “for free”. Es hilft einem auch beim Programmieren (Follow the Types).

    Meine Empfehlung Haskell. Gerade, wenn man noch nie programmiert hat, ist dies eine gute Wahl (Hier ein interessanter Podcast dazu: http://www.functionalgeekery.com/episode-19-julie-moronuki-and-chris-allen/)

  7. Zuerstmal danke für euren Podcast. Euer Format gefällt mir und ich höre jede Folge gern.
    Zu dem Thema Techseiten aus Deutschland würde ich gern noch etwas sagen. Im Großen und Ganzen habt Ihr recht, die News entstehen im englisch sprachigen Raum und mit Englisch ist die Reichweite multipliziert. Es gibt jedoch genug Deutsche Produkte, die auch Erfolg haben und Geld einspielen. C’T, Stern, Spiegel, Bunte. Zu sagen, es gibt keinen Markt ist so nicht richtig.
    Ich denke jedoch, dass die Umstände im deutschsprachigen Raum so etwas erschweren. Politik, Soziale Verpflichtugnen, Gewerkschaften, Arbeitsgesetze usw. Alles gute Dinge, die einen Staat wie Deutschland funktionieren lassen, jedoch auch Schranken setzten.
    Ein ganz ganz banales Beispiel. Ein kleines Startup stellt Leute ein, die nicht produktiv genug sind, also keine Leistungsträger. In USA können diese von Woche zu Woche gefeuert werden. Hier in Deutschland geht das nicht so einfach.
    Oder unsere Steuergesetzte und Wirtschaftprüfer. Auch das sind für Startups Bremsen. Warum wohl ist Sascha P. mit seinem Blog nicht in Good Old Germany?

    Macht weiter so!

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