#213 Messenger Apps fürs Smart Phone, CSS und HTML, Vergleich iPad Pro und Surface Pro 4

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avatar Jean-Claude Frick

Unsere Themen:

  • Messenger Apps fürs Smart Phone – welche Apps sind wirklich sicher?
  • CSS & HTML: Wer eine Website ohne ein CMS bauen will, kommt ohne CSS und HTML nicht aus.
  • Microsoft und Apple: Unterschiedliche Tablet-Konzepte

Show Notes:
Security Score Card der Electronic Frontier Foundation

AUFGENOMMEN AM 22.11.2015

GeekWeek & Rheinwerk Verlag

  • Einstieg in CSS: Das Buch von Peter Müller
    Gelungene Webseiten mit CSS! Schritt für Schritt lernen Sie, was Sie bei der modernen Webgestaltung mit CSS wissen müssen: von den grundlegenden Prinzipien bis hin zu den neuesten Entwicklungen.

15 Gedanken zu „#213 Messenger Apps fürs Smart Phone, CSS und HTML, Vergleich iPad Pro und Surface Pro 4“

  1. Ein paar Korrekturen:

    Zu Whatsapp:
    Es gibt Ende-zu-Ende Verschlüsselung (ich habs nicht mehr verfolgt: Auf Android bereits implementiert, bei iOS bin ich mir nicht sicher).
    http://www.wired.com/2014/11/whatsapp-encrypted-messaging/
    https://whispersystems.org/blog/whatsapp/

    Ja, Whatsapp hat sich Open Whisper Systems an Bord geholt. Ja, die von Signa/Textsecutre.

    Und eine Transportverschlüsselung per TLS macht Whatsapp natürlich auch (https://www.whatsapp.com/faq/en/general/21864047) -> Kein Provider kann die Nachrichten lesen.

    Da war viel von eurem Whatsapp-Bashing sachlich einfach falsch.

    Zu Hangouts: Das ist ein Gruppen-Chat -> Da wird’s mit einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung schwierig. Transportverschlüsselung macht Hangouts natürlich ebenfalls.

    Zu Telegram:

    Im Rahmen der Anschläge der letzten Woche hat einer der bekannterren Security-Experten den Sicherheitsstand von Telegram zusammengefasst:
    http://grugq.tumblr.com/post/133453305233/operational-telegram -> Das Ding ist ein Security-Desaster. Schlimmer als Whatsapp, weil es falsche Sicherheit verspricht.

    Adressbücher:

    Es stimmt nicht, dass die Adressbücher selbst hochgeladen werden: Threema oder Signal/Textsecure laden nur Hashes der Telefonbucheinträge hoch: D.h. aus jedem Eintrag ein Hash berechnet, die keinen Rückschluss mehr auf die eigentlichen Kontaktdaten zulässt. Nur diese Hashes werden dann für ein Matching (“No contact lists are stored when synchronizing contacts: The email addresses and phone numbers from your address book get anonymized (hashed) before they reach the server. Once the comparison is finished, they are immediately deleted from the server.”)

    Schade, das Thema hätte eine seriösere Behandlung verdient gehabt.

    1. Danke für die Infos. Noch eine weniger wichtige von mir: Threema gibt’s schon länger auf Windows Phone, sogar mit (mindestens) einer Funktion, die es auf iOS nicht gibt. Aber jemandem, der WP schon lange für tot hält, kann das schon mal entgehen 😉
      Eine Frage an den Schweizer: Müsste Threema auf Geheimdienst-Anordnung Hintertüren einbauen, ohne die Nutzer zu informieren, wie in den USA?
      Gruß,
      Matthias

      1. PS: Für einen deutschen Podcast verständlich, aber mit über 400 Mio Nutzern hätte Line vielleicht auch eine Erwähnung verdient gehabt. Whatsapp kennt in Japan und Taiwan kaum jemand.

        1. Yo. Line ist viel angenehmer zu benutzen als die anderen. Liebe auch die hervorragende Telefonie-Integration. Und natürlich die Emoticons. Das hat in D noch keiner auf dem Schirm, weil es hier eben gar keine kawai-Kultur gibt.

  2. TextSecure heißt jetzt Signal. Funktioniert strukturell wie iMessage, so wie ihr das in der Episode erzählt. Ist open source, als sicher anerkannt und kinderleicht zu bedienen (wie Telegram).

  3. Hallo
    Vielen Dank und informativ. Mich als Schweizer würde noch eine Meinung zum Messenger der Swisscom iO interessieren. Finde ihn gut, auf allen Plattformen vertreten, aber leider in meinem Bekanntenkreis nicht wirklich verbreitet.
    Gruss
    Diri

  4. Für mich war diesmal nichts dabei.
    Ich fand in dieser Folge sogar den Werbeblock interessanter als die anderen Inhalte.
    Die Werbung so mit dem Inhalt zu verschmelzen finde ich etwas seltsam, aber wenn es funktioniert und die Leute euch das nicht übel nehmen, mich selbst stört es nicht so sehr. Obwohl ich dieses Buch von Peter Müller nicht gelesen habe, kann ich es wärmstens empfehlen. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen und kann nur sagen, dass ich keinen besseren Fachbuchautor als ihn kenne!
    Intromucke ist immer noch Kacke.

  5. Hey zusammen. Wie immer super Arbeit von euch, freue mich jede Woche auf eine neue Folge, die ich vorzugsweise im Auto auf dem Weg zur Arbeit (und wieder zurück) höre.
    Eine Sache fällt mir jedoch hier beim erstmaligen Besuch eurer Website auf: Mustafa (korrigiert mich, falls ich seinen Namen falsch geschrieben habe) ist gar nicht unter “Team” vertreten. Würde mir auch mal einen Text zu seiner Person wünschen, da er ja auch einen interessanten Werdegang hingelegt hat.

    Macht weiter so und viele Grüße aus Ostwestfalen,
    Mike

  6. Ich danke Christoph für seine sachlichen Ergänzungen zu den Messengern. Signal habe ich in Euren Ausführungen auch vermisst.

    Ihr habt Euch zu dem Thema wirklich nicht gut vorbereitet, und das ist noch die nette Umschreibung.
    Kapitelmarken wären nett, das hätte ich das Disaster überspringen können.

    Ihr könnt das besser!

  7. Hallo zusammen,

    ich musste auf das Datum und Jahr schauen als ich hörte, dass Whatsapp in keinster Weise verschlüsselt. Stimmt so nicht.

    Das macht Whatsapp nicht besser aber den Facebook Messenger so zu loben und gleichzeitig Whatsapp zu bashen, passt nicht. Schade das hier nicht richtig informiert wurde.

    Euer Podcast hat sonst eine viel bessere Qualität!

    Gruß Andy

  8. Noch ein Nachtrag zum “sicheren” Messanger Telegram:
    http://cs.au.dk/~jakjak/master-thesis.pdf

    Fazit: Was man so falsch machen kann, wenn man ein eigenes kryptographisches Verfahren verwendet, das wurde auch falsch gemacht.

    Wie bereits vorher geschrieben: Das Ding ist eine Katastrophe und sollte auf KEINEN Fall als sicherer Messanger empfohlen werden.

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