244 Einkaufsratgeber: Smart Watch

avatar Marcus Schuler
avatar Jean-Claude Frick

Smart Watches, die schlauen Armbanduhren, sind noch immer weit davon entfernt, perfekt zu sein. Und das obwohl sie schon seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt sind.

Nur ein Beispiel: Die Uhren von Samsung lassen sich noch immer nicht mit dem iPhone von Apple koppeln. Oder: Wer eine Apple Uhr hat, benötigt auch ein iPhone. Android-Geräten verweigert die Apple-Uhr die Zusammenarbeit.

Eine spannende, kompatible Smart Watch Welt sieht anders aus.
Wer sich dennoch überlegt, zu Weihnachten eine Smart Watch anzuschaffen, der findet in der aktuellen GeekWeek-Ausgabe Einsteiger-Ratschläge.

Aufgenommen am 30.11.2016

13 thoughts on “244 Einkaufsratgeber: Smart Watch”

  1. Vielen Dank für das “Uhren-Special”!
    Habt Ihr die Sony Smartwatch 3 übersehen?
    Macht alles was Android-Wear so kann und damit viel mehr als die reinen Fitness-Tracker – und ist auch wasserdicht.
    Sie ist nicht mehr ganz “frisch” aber die Performance reicht gut und dafür kostet sie jetzt nur noch so 150€.
    Was für mich aber entscheidend ist: sie hat ein transreflexives Display, das immer abgelesen werden kann – fortlaufend ohne Hintergrundbeleuchtung (!), aber auch bei sehr heller Umgebung problemlos. Eine Uhr, bei der man zum Zeit ablesen “kunstvolle Armbewegungen” machen oder drauftippen muss wäre aus meiner Sicht nicht tragbar. Auf die Sony kann man auch mal “dezent” draufschaun ohne dem Gesprächspartner das Gefühl zu geben, man hätte es schon wieder eilig.
    Herzliche Grüße
    Peter

    1. Das Problem ist: Es gibt immer mehr Hersteller, die eigene Uhren auf den Markt bringen. Wir hätten mit der Besprechung einzelner Modelle sicherlich noch eine weitere Stunde füllen können….. 😉

      1. … Mein Anliegen war weniger, ein bestimmtes Modell eines bestimmten Herstellers in den Vordergrund zu rücken, vielmehr ging es mir um die Displaytechnologie. Ich fühle mich immer wieder an die Zeit der leuchtenden roten Digitaluhren der Achtziger erinnert, wenn ich zum Zeit ablesen erst Knöpfchen drücken muss … und eine ausladende Armbewegung um eigentlich ganz dezent auf die Uhr spicken zu können ist für jeden Gesprächspartner eine Geste an der Grenze zur Provokation. Auf die Uhr schauen darf nicht an technologischen Hürden scheitern – sonst verzichte ich drauf!

  2. Fand die aktuelle Folge super interessant, aber ich fand es schade das ihr das XIOMI MiBand bzw. MiBand 2 nicht mit vorgestellt habt.
    Das MiBand 2 kostet so um die 25-30€, ist eigentlich ein Fitness Tracker, vibriert aber auch bei einkommenden Nachrichten und hält dabei noch ca. 20 Tage durch.
    Vielleicht könnt ihr die auch noch mal vorstellen, denn für viele Leute ist denke ich das Teil völlig ausreichend. Und bei einem Preis von wie gesagt 25-30€ kann man da nicht viel falsch machen.

    1. Das Problem ist: Es gibt immer mehr Hersteller, die eigene Uhren auf den Markt bringen. Wir hätten mit der Besprechung einzelner Modelle sicherlich noch eine weitere Stunde füllen können….. 😉

      1. Muss Andreas vollkommen recht geben.

        Leider mal wieder Windows komplett ausgelassen. Habe nichts anderes erwartet, trotzdem schade.

  3. Vielleicht bin ich ja ein Exot, aber mir fehlt noch eine Sorte Smartwatch auf dem Markt: Die ganz OHNE Fitness Funktionen! Ich hätte wirklich gern eine flache, simple, schöne Uhr, die mir Benachrichtigungen vom Handy anzeigt und sonst nix. Ich mach gern und viel Sport, brauch den aber nicht elektronisch aufzuzeichnen.
    Ohne GPS, Pulsmesser, etc. müsste sich sowas doch auch flacher bauen lassen. Akku muss auch nur max. 30 Std. halten, wie JC sehr überzeugend dargestellt hat.
    Oder hab ich ein Modell übersehen?
    Gruß,
    Matthias

  4. Schöne Jean-Claude-Gadge-Folge 🙂

    Anmerkungen:
    – Ich bin sehr großer Freund der “fortgeschrittenen Fitness-Uhren” Zunächst war ich ein wenig enttäuscht (von Stabilität und Sinn) der Suunto Ambit 3, mittlerweile bin ich enttäuscht von einer Garmin Forerunner 735xt:
    . sehr stabile Verbindung zum (Android) Smartphone für auswählbare Benachrichtigungen
    . ernsthafte Sportfunktionen (Marathon geeignet).
    . ernsthafte Fitness-/Gesundheitsfunktionen: Schlaf-, Herzfrequenz, Bewegungstracker.
    . “super” Akkulaufzeit: Bei ca. 3,5h Laufen pro Woche hält der Akku ca. 6 Tage. Die Ladezeit beträgt max. 3h. Das bedeutet für die Fitnessfunktionen, dass man sie ernsthaft nutzen kann -etwa auch zum Aufzeichnen der Schlafphasen.
    . gut ablesbares, permanent eingeschaltetes Farbdisplay.
    . Apps: ist eigentlich kein Thema, ich bin auch der Meinung, dass es die kaum braucht. Aber das ist sicher ein Punkt.

    – Generell: Aus meinen Erfahrungen mit Suunto (negativ) und Garmin (positiv) finde ich die Updateversorgung der Uhr recht wichtig und sollte bedacht werden. Suunto hatte hier zeitweise eine langsame Updatefrequenz, obwohl viele Bugs über einen Blog schnell reportet wurden.

  5. Danke für die Betrachtung des Smartwatch-Marktes. Dazu möchte ich folgende Erfahrungen meinerseits beitragen:
    Als alter Unterstützer alternativer Technikfirmen schon seit Palm-Zeiten habe auch ich mir eine Pebble Time (nicht Steel) günstig geshopt, mit ähnlicher Motivation wie Marcus. Ich wollte auch eine Uhr, die man nicht erst schütteln muss, um die Zeit abzulesen, und die mir Push-Nachrichten einblendet. Das hat sie soweit auch erfüllt, aber leider hatte mein Exemplar nicht nur extreme Pairing-Probleme mit Bluetooth LE, sie hat auch alle 1-2 Tage einen rot-weißen Wartungsbildschirm gezeigt, um anschließend in z.T. mehreren Anläufen irgendein Update herunterzuladen. Da sie auf diese Weise fast unbenutzbar war, habe ich über den Pebble-Support nach mehrfachem E-Mail-Verkehr ein Ersatzgerät erhalten. Dieses hat zwar nicht mehr die permanenten Abstürze gehabt, aber ich hatte das Gefühl, dass auf der Pebble Push-Nachrichten relativ willkürlich mal erschienen und mal nicht.
    Dazu kam dann noch, dass man die Pebble Time nur mal scharf anschauen durfte, und sie hatte schon deutlich sichtbare Kratzer auf Glas und Umrandung, was ich eigentlich bei keiner Uhr toleriere – eine “gewisse” Kratzfestigkeit sollte eigentlich heute Standard sein.
    Am Ende habe ich dann doch kürzlich auf die Apple Watch umgeschwenkt und sammle damit gerade Erfahrungen. Spontan fällt mir auf, dass Apple aus den einfachsten Vorgängen ein unheimlich aufgeblasenes animiertes Brimborium macht, wo man eigentlich nur einen einfachen Screen brauchen würde. Meine grundlegende Kritik an der Apple-Benutzerführung insgesamt auf allen Plattformen gilt leider auch hier: der ganze (nicht überall verfügbare) 3D-Force-Touch-Blödsinn und die immer komplizierter werdende inkonsistente Tap-Druck-Wisch-Gesten-Steuerung findet auch auf der Watch ihre Entsprechung … “einfach” ist anders. Und wenn man dann doch mal ein Ziffernblatt in einem Punkt anders haben will, geht diese Einstellung dann ausgerechnet nicht. Aber mal sehen, ich habe die Watch ja erst kurz …

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