#245 Das war 2016 – Die Fails und Wins

avatar Marcus Schuler
avatar Frederic Lardinois
avatar Jean-Claude Frick

Was waren die größten Fails des Jahres 2016 in der Tech-Welt? Was waren große die großen Erfolge? Jean-Claude, Frederic und Marcus lassen nochmals das Jahr 2016 Revue passieren.

Die Themen im Einzelnen:
– Yahoo – der tiefe Fall des einstigen Internetriesen
– Theranos – die Bio-Tech Branche gerät in Verruf
– Facebook – wie Fake News und Hate Speech dem Netzwerk zu schaffen machen
– Samsung – das große Debakel rund um das Galaxy Note 7
– Alphabet – Google baut sein Geschäft rund um AI aus

Diese Folgen haben wir wenige Stunden vor dem Jahreswechsel für Euch aufgenommen. Viel Spaß und einen guten Start in das neue Jahr.

Frederic, Marcus & Jean-Claude

5 thoughts on “#245 Das war 2016 – Die Fails und Wins”

  1. Euer Blick auf Facebook finde ich etwas undifferenziert. Ich denke, bei Facebokk muss man die Services und die Geschäftsmodelle einzeln betrachten und diskutieren. Im Bereich „News“ macht Facebook etwas, was alle anderen Plattformen in meinen Augen nicht machen. Sie machen sich den Inhalt zu Eigen. So wie ich das Problem verstehe, existiert eine Möglichkeit für Verlage Inhalte direkt auf Facebook zu Publizieren und dann am Umsatz durch Werbung auf diesen Inhalt beteiligt zu sein. Nun haben sich Unternehmen gegründet, die sich auf dieses Geschäftsmodel spezialisiert haben und Inhalt Publizieren, die besonders gut Bezahlt werden in diesem Geschäftsmodell. Facebook macht sich wiederum diese Inhalte zu Eigen, so dass ich als Benutzer nicht sehe woher der Inhalt kommt.

    Für mich erzeugt Facebook eine Art Tageszeitung (auf Millisekunden Basis) pro Benutzer und liefert diese an seine Benutzer aus. Daher ist Facebokk für mich in diesem Geschäftsmodel ein Verlag und das hat nichts mit Benutzergenerierten Content zu tun. Hier hat Facebook das Geschäftsmodel geändert und zieht sich aus der Verantwortung. Daher muss Facebook in diesen Fragen auch keine politische Haltung erarbeiten oder haben. Facebook muss sich einfach an die Gesetzte des Landes halten, in dem es geschäftlich Tätig ist. In Facebook wird keine Demokratie verteidigt oder eine Moral verhandelt. Das ist nicht die Aufgabe von Facebook und sollte auch nicht an ein Unternehmen ausgelagert werden. Facebook verweigert sich einfach, die Gesetzte eines Staates Umzusetzen und behindert in fast allen Fällen die Strafverfolgung und das ist ein Problem.

    1. Hi,

      Danke für Deinen Kommentar. Uns geht es darum, unterschiedliche Meinungen abzubilden. Jean-Claude und Frederic haben in der Sendung zum Thema übrigens eine andere Position eingenommen als ich 😉

  2. Ich habe Euren Podacast diesmal mit gemischten Gefühlen gehört. Warum? Weil ich in etwas Sorge bin, wenn renommierte Journalisten bestimmte Themen sehr einseitig ausleuchten. Fake-News gab es auf allen Seiten, selbst in den öffentlich-rechtlichen Senden. Denn “Fake News” sind zu aller erst Mal “Enten”. Und diese “Enten” wurden auch früher schon verbreitet. Das scheint Frédéric und vor allem Jean-Claude allerdings nur zu stören, wenn die Fakes von rechts kommen…. Ich verweise nur auf die wiederholten spöttischen Bemerkungen über “Donald” und dessen “dumme” Wähler. Boshaftigkeiten oder “Fakes” gegenüber konservativen Personen wurden dagegen nicht erwähnt…. Ich fände es schön, wenn Ihr neutral und damit professionell blieben würdet – wir Hörer können uns dann schon selbst eine Meinung bilden. Wir sind nämlich nicht so dumm, wie Jean-Claude denkt … 😉

    1. ….sehe ich ähnlich wie Du, Uwe. Aber das ist wohl ein generelles Problem der derzeitigen Fake-News-Betrachtung.

      Zudem würde ich Markus Einschätzung teilen, dass hier schon – aus technischer Sicht – differenziert argumentiert wurde.

      Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Meldungen auf Facebook kaum die Wahl entschieden haben.
      Generell bin ich aber auch unentschieden, was FBs Rolle angeht: Einerseits denke ich , dass dieses (Medien-) Unternehmen etwas gegen professionelle (s.o.) Falschmeldungen tun muss.
      Andererseits verstehe ich von Tag zu Tag weniger, warum Leute irgendetwas auf Meldungen geben, die sie auf FB lesen. FB ist doch KEIN Medienunternehmen wie es die NYT, NPR, die FAZ, die taz oder vielleicht die Tagesthemen sind. Wer FB nutzt, um sich zu informieren hat schon verloren – folgt man dieser Einschätzung, ist sicher noch viel Medienkompetenz zu vermitteln.

      Noch eine Beobachtung: Vielleicht ist meine Filterbuble einfach zu schlecht, weil ich praktisch nie auf ‘like’ klicke -aber was ich von meinen ‘Kontakten’ auf FB sehe hat fast vollständig jede Relevanz verloren: Ein paar nette Künstler, die Werbung für sich machen, ein paar Idioten (rechts wie links), die fragwürdige Artikel posten, gaaaanz viel Werbung und peinliche wenig witzige Witze.

      Schließlich war das ein netter Jahresrückblick. Allerdings hat F. auf die fehlenden Teile (MS!) hingewiesen, vielleicht schiebt ihr ja noch eine Folge nach.

      Achja: richtig gehört? M. zieht in die USA?

      Viele Grüße

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