GW294 Montag, 23.3.

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  • Katrin Brand, Washington, ARD
  • Frederic Lardinois, Portland, techcrunch.com
  • Mustafa Isik, München, kerngedanke.com
  • Marcus Schuler, San Francisco, ARD

Uns gibt es ab sofort täglich, jeden Abend ab 22 Uhr deutscher Zeit. Live, in Mono, dafür in Farbe und auch als Video.

One thought on “GW294 Montag, 23.3.”

  1. Ich höre euch ja wirklich gern (seit vielen Jahren), aber ich muss mal eure prätentiöse Art kritisieren. Ich bin wahrlich kein Trump Fan, aber gemäß dem allgemeinen Tenor des ÖRR Deutschland muss man sich auch hier vor dem eigentlichen Thema 5 Minuten persönliche Trump Abneigung anhören. In diesem konkreten Fall hat der Trump einfach nur die mittlerweile sehr einhellige Meinung vieler Wirtschaftsexperten wiedergegeben, die inzwischen prognostizieren, dass, sollte dieser extreme Shutdown länger andauern, mit einer Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes zu rechnen ist. Und die Geschichte lehrt, dass derartige Wirtschaftskrisen mittel- und langfristig nicht weniger Todesopfer nach sich ziehen. Man darf nicht immer von einem Deutschland mit sozialem Fangnetz ausgehen. (Thema “indirekte Todesopfer nach Weltwirtschaftskrisen”). Und einen kompletten, fast weltweiten Shutdown wie den aktuellen hat es in dieser Form noch nie gegeben.

    Darüber hinaus darf ich an dieser Stelle kurz aus dem eigenen Umfeld berichten, dass bereits jetzt nach wenigen Tagen, mehere Personen aus dem Bekanntenkreis ihre Arbeit verloren haben. Unser eigenes mittelst. Unternehmen musste bereits den Großteil der Belegschaft in “0er”Kurzarbeit schicken. Von unserer eigenen Regierung kommen aktuell nur Versprechungen (die bei den Hausbanken der Unternehmer übrigens gar nicht ankommen) und in Kürze wahrsscheinlich Rettungsschirme für “too big to fail” – Firmen. Die meisten Mittelständler halten so einen Zustand vielleicht maximal 4 Wochen durch.
    Mit anderen Worten Abwägung ist in dieser Situation sehr wichtig und darf nicht immer gleich abgetan werden, nur weil es aus dem Mund von Trump kommt. Ein bisschen jorunalistische Neutralität würde ich begrüßen. Kudos in diesem Fall für den Mustafa, der zumindest für sich persönlich relativiert hat, dass er auch nicht weiß, was zurzeit best practise ist.

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