Folge #45 – Geek-Week-Podcast: Bubble und Blubble, Michael Arrington, Delicious, Uli Hegge

Das Valley lebt in einer “Blubble”
Ist der Wert von Facebook vielleicht viel zu hoch? Sind viele Start-Ups gnadenlos  überbewertet? Diesen Gedanken hat der Boss von TechCrunch, Michael Arrington, angestellt. Sein Fazit: Was wir derzeit erleben, ist keine Bubble, keine Blase, mehr. Es handelt sich vielmehr um eine “Blubble”. Zitat Arrington: “A Blubble? Yes, a Blubble. Because there is a lot of whining going on.”

Arrington löst Ethik-Diskussion aus
Schreibt der wichtigste Tech-Journalist des Silicon Valley einen richtig guten Artikel, löst Arrington weniger Tage später eine Diskussion über “ethisch-moralische Grundsätze” aus. Es geht um die Frage: Ist es okay, wenn ein Tech-Journalist (Arrington) über hoffnungsvolle junge Technologie-Unternehmen schreibt und gleichzeitig bei Ihnen (oder der Konkurrenz) investiert ist? Während Arrington sich rauswindet, sein TechCrunch-Blog ja mittlerweile nicht mehr ihm selbst, sondern AOL gehört, musste er sich scharfe Kritik unter anderem von Kara Swisher, von All Things Digital, gefallen lassen. Und nicht nur von ihr.

YouTube-Gründer kaufen Delicious
Erst ist man verwundert, reibt sich die Augen und dann poppen große fette Fragezeichen auf: Was wollen die YouTube-Gründer bitteschön mit Delicious? Ja, genau: Jenem Bookmark-Dienst, der vor gefühlten 50 Jahren mal total angesagt war und als früher Vertreter des Web 2.0 galt. Mehr erfahrt Ihr in der 45. Ausgabe unseres Audio-Podcasts, den es übrigens auch bei Facebook gibt und zwar hier….

Gast: Uli Hegge

Uli Hegge
Uli Hegge

Uli Hegge ist diese Woche unser Gast. In der deutschen Webwelt ist er eine bekannte Größe. Bis vor kurzem hat der noch für den Burda Verlag in München dessen “Innovation Lab” aufgebaut. Jetzt ist er wieder nach Hamburg zurückgekehrt und arbeitet an neuen Projekten. Hegge kennt die Investoren-Szene in Deutschland und den USA verdammt gut. In unserem Podcast erklärt er ziemlich anschaulich, die wichtigen Begrifflichkeiten rund um eine mögliche Überbewertung von Facebook. Mehr dazu, wenn Ihr Euch die jüngste Ausgabe anhört.